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Aktuelle Literatur über Waischenfeld

Der Steinerne Beutel - Innenansichten eines sozialen Kunstwerkes
Der Wiesentbote über Waischenfeld 1898-1925

Anton Sterzl - Der Steinerne Beutel - oder "Innenansichten eines sozialen Kunstwerkes"

Dr. Anton Sterzl ist ein gebürtiger Waischenfelder und profunder Kenner seiner Heimat. Beim "Bamberger Volksblatt" volontierte er, beim Fränkischen Tag leitete er die Kulturredaktion, von 1978 bis zu seiner Pensionierung 1991 war er Chefredakteur der "Aachener Volkszeitung".

Sterzl der noch heute ab und zu seine Heimatstadt besucht hat in diesem humoristisch-nachdenklichen Werk all seine Erfahrungen, sein Wissen und seine Gefühle über Waischenfeld auf knapp 300 Seiten niedergeschrieben und somit der Nachwelt erhalten.

Wie schon der Untertitel verrät, lässt er sich mit den Waischenfelder Originalen ein, beschreibt das Leben früher und wie er es empfunden und erlebt hat. Die Fränkische Lebenserfahrung und das Waischenfelder Lebensgefühl, das er auf Schulbänken, Orgel- und Bierbänken gewinnen konnte begegnet einem auf Schritt und Tritt.

Das Buch zum Preis von rund 15 € ist in Waischenfeld in der Touristinformation und im Buchhandel erhältlich. ISBN-Nummer: 3-928648-27-6.

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Der Wiesentbote über Orte der Gemeinde Waischenfeld

Der Wiesentbote war die einzige Zeitung die das Gebiet der Fränkischen Schweiz komplett abdeckt. Es gab ihn zwischen 1898 und 1943.

Rund 60.000 Seite umfasste das Werk, aus dem Reinhard Löwisch in fünfjähriger Arbeit alle Artikel heraussuchte die die Orte der heutigen Gemeinde Waischenfeld betreffen. Zwei Ordner voll mit Artikeln zum damaligen Zeitgeschehen sind daraus entstanden. Ergänzt um ein umgangreiches Orts- und Namensregister werden auf über 160 Seiten die Ereignisse zwischen 1898 und 1925 komplett dargestellt.

Einige Ausschnitte:

1) Waischenfeld, 20.09.1898. Die Agentur des Wiesentboten für hiesige Stadt und Umgebung hat Herr Buchbindermeister Schoberth übernommen und bitten wir, sich wegen Abonnements, Inserate etc. dorthin zu wenden.

2) Waischenfeld, 22.09.1898. Anstelle des von hier weggezogenen und versetzten prakt. Arztes Herrn Dr. Gundlach, wurde Herr Dr. Müller, prakt. Arzt ernannt und wird sich derselbe bereits dieser Tage dahier niederlassen und seine Praxis eröffnen.

3) Waischenfeld, 24.10.1898. Die Leichenschau im Leichenschaubezirk Waischenfeld und Plankenfels wurde dem prakt. Arzt Herrn Dr. Ludwig Müller, Waischenfeld, übertragen.

4) Waischenfeld, 24.10.1898. Gestern hatten 16 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr die Ehre, vom Herrn königlichen Bezirksamtmann Stucky, von Ebermannstadt, mit dem Ehrenzeichen für 25jährigen Feuerwehrdienst dekoriert zu werden. Früh um 10 Uhr war Gottesdienst für die Feuerwehr, unmittelbar danach folgte die Überreichung der Ehrenzeichen. Nach kurzer und bündiger, aber auch inhaltsreicher Rede, in der Herr Bezirksamtmann sich über die Leistungen und den Zweck der Feuerwehren, besonders aber auch über die stattliche Zahl der Jubilare aussprach und die mit einem dreifachen Hoch auf seine königliche Hoheit den Prinzregenten endete, heftete Herr Bezirksamtmann Stucky jedem der Jubilare das Ehrenzeichen an. Herr Jubilar und Lehrer Spörlein, seit 25 Jahren Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr dankte hierauf, zugleich den verstorbenen Mitgliedern einen warmen Nachruf widmend. Als das auf Herrn Bezirksamtmann angebrachte Hoch verklungen war und die Jubilare unterzeichnet hatten, beendete genannter Herr vorläufig die Feier. Abends, bei Konzert der städtischen Musikkapelle im Postsaale, verrann die Zeit rasch und nur zu bald verließ der Herr Bezirksamtmann, Waischenfeld. Für die herzlichen Worte in seiner Schlussrede, sei ihm noch an dieser Stelle der innigste Dank gebracht. Montag früh fand ein Requiem für die verstorbenen Mitglieder der Feuerwehr statt, woran sich noch im Postsaale ein Frühschoppen reihte, mit dem das Fest endete. Sonderbarerweise gab es bei manchen Mitgliedern große Brände, die trotz allem Löschens sich nicht verringerten.

6) Waischenfeld, 15.11.1898. Heute tritt die neue Postomnibusverbindung zwischen Hollfeld und Waischenfeld ins Leben. Hiermit ist einem dringenden Bedürfnis abgeholfen. Besonders der Verkehr mit dem königlichen Rentamte in Waischenfeld ist um ein wesentliches erweitert. Die Post geht früh um 6 Uhr in Hollfeld ab, kommt in Waischenfeld um 8 Uhr an. Abends um 8 Uhr geht sie von dort wieder nach Hollfeld zurück, wo sie um 10 Uhr abends wieder eintrifft.

Das Buch zum Preis von 12,50 Euro ist zu beziehen bei der Touristinformation in Waischenfeld oder beim Verfasser.

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 Stadt Waischenfeld, Marktplatz 1, 91344 Waischenfeld